Die Duplizität

 

 

Dieses humanitäre Dorf ist als ein Projekt geplant, dass sich in alle Welt duplizieren lässt. Das Ergebnis wird zeigen, dass dies gerade auch in Drittländern wie bspw. Afrika und Südamerika zu einem freien, friedlichen und souveränen Leben in der Gemeinschaft führen wird. Für die meisten Länder dieser Erde ist die Autarkie und die Selbstständigkeit innerhalb der einzelnen Zelle (Dorf) von bedeutender Wichtigkeit.

 

Was war nun der Ausgangspunkt unserer Überlegungen (hier auf Deutschland bezogen)? Die Deutschen werden derzeit älter, weniger und bunter. Diese demografischen Entwicklungen haben wir uns vor Augen gehalten. Mit diesem Projekt erzielen wir gute, an den Wünschen und Erwartungen der Menschen orientierte Inhalte. Wir bieten Freiräume für das Leben selbst an.

 

Schon heute leben rund 16 Mio. Menschen in Deutschland, die älter als 65 Jahre sind. Dies stellt uns alle vor große Herausforderungen, denn gerade diese Menschen haben es verdient, ihren Lebensabend menschenwürdig und unter Freunden zu genießen. Dies ist in unserem heutigen System so gut wie unmöglich, nicht zuletzt deshalb, weil den Angehörigen einfach die Zeit fehlt. Die Zeit, die sie selbst benötigen, um einigermaßen das eigene Leben und das ihrer direkten Familie zu finanzieren.

 

Genau aus diesem Grund stagniert auch die Geburtenrate. Es fehlt einfach die Zeit und Motivation. Zum anderen sind die Bürger des jetzigen Systems nicht darauf ausgerichtet, die Kindererziehung in die eigene Hand zu nehmen. Zum großen Teil sind Geld und Macht zwischenzeitlich weitaus wichtiger geworden als das Familienglück. Kinder, soweit sie überhaupt gezeugt werden, werden so schnell als möglich der Fremderziehung durch das heutige System freigegeben. Dem soll in unserem Dorf abgeholfen werden, indem die Menschen mit kürzeren Arbeitszeiten ihren Lebensunterhalt verdienen können. Somit ist immer zumindest ein Elternteil in der Lage das eigene Kind fürsorglich und weltoffen zu erziehen. Das soll Anreiz sein, die Familiengründung wieder in den Mittelpunkt zu stellen.

 

Wie wir uns die Gemeinschaft in unserem Dorf vorstellen wurde bereits beschrieben. Ein Dorf sollte, unserer Planung nach, immer in der Lage sein, allen Bewohnern Sicherheit und Wohlfahrt zu gewährleisten. Aus diesem Grund ist es lebensnotwendig ein Gewerbe zu errichten, welches aus den Gewinnen die gesamte Gemeinschaft versorgen kann. In unserem Falle sind es die EfG, sowie eine Baufirma (die soweit möglich alle Häuser selbst erbauen kann), Landwirtschaft und natürlich Betriebe aller Art, die zum Wohle aller Einwohner benötigt werden (Bäcker, Metzger, uvm.). Nur so lässt sich unserer Meinung folgend ein friedliches und harmonisches Zusammenleben gestalten.

 

Die Finanzen sollten zukünftig keine große Rolle mehr spielen. Natürlich sind uns gerade bei einem solchen Projekt in der heutigen Zeit die Hände gebunden. Das kann leider nur mit finanzieller Unterstützung geschehen, da wir alle noch auf das alte System fokussiert sind. Aber es ist ein Anfang. Dieses Projekt soll über Generationen zeigen, wie Menschen mit Menschen in einer Gemeinschaft vieles erreichen können. Und genau hier geht es dann um weniger materielle Dinge. Vielmehr wird man lernen, dass all das auch ohne Geld machbar sein wird – leider wird es noch einige Generationen andauern, bis man bemerkt, das finanzielle Mittel gar nicht mehr gebraucht werden.

 

Die Maximen Menschsein, Freiheit, Frieden, Souveränität, Selbstverwirklichung, Gemeinschaft, Sicherheit, Wohlfahrt werden alle mit diesem Projekt abgedeckt. Uns ist vollkommen klar, dass wir als alleiniges Dorf damit nur eine kleine globale Einrichtung sind. Der Gedanke, dies immer weiter zu entwickeln lässt unsere Motivation wachsen. So ist es ohne größere Probleme möglich, dieses Modell in alle Welt zu duplizieren, wobei natürlich regionale Gegebenheiten zu berücksichtigen sind. All das ist Antriebsfeder, die unser Handeln bestimmt. Wir sind vielleicht Visionäre, aber genau diese Visionäre haben schon in der Vergangenheit unsere Welt geformt.

 

Ob gut, ob schlecht – all das, was bisher in dieser Welt geschah, kam aus irgendeinem Kopf. Das Denken bestimmt unser Leben. Leider wurde uns das selbständige Denken über Jahrzehnte, wenn nicht sogar über Jahrhunderte genommen. Wir haben vielleicht, gerade in der heutigen Zeit, die letzte Chance das Ruder umzureißen. All das Gute auf dieser Erde wollen wir bewahren und aus all dem Schlechten haben wir gelernt. Nur gemeinsam können wir aus diesem Chaos eine für den Menschen heile und friedliche Welt erschaffen.

 

Es soll immer der Mensch im Mittelpunkt stehen.

 

Wir sind also gerne bereit, mit dem People´s Club dieses Projekt anzugehen, soweit die Finanzierung gesichert ist. Dafür garantieren wir unser ganzes Herzblut für die Verwirklichung dieser Vision in die Realität einzubringen. Wir sind auch gerne bereit, bei der Umsetzung anderer Dörfer, gleich wo auf dieser Welt mitzuwirken. All unsere Ideen und Entwicklungen (auch technischer Natur) bringen wir dort mit ein. Besonders würde es uns freuen, wenn außer unserem Projekt ein weiteres in Afrika oder Südamerika geplant wird. Dies nur aus dem Grund, zu erkennen, dass diese Vision nicht nur in den sogenannten Industrienationen, sondern auch in armen Drittländern funktioniert. Dies sehen wir als einen kleinen Schritt zum Weltfrieden.