Der grobe Ablaufplan

 

 

Der grobe Ablauf zur Errichtung der Ansiedlung ist zunächst rein theoretischer Natur, da vorerst alles auf Annahmen beruht. Komplexe Zusammenhänge haben Einfluss darauf. Allein die Bauzeit wird weniger den verfügbaren Ressourcen geschuldet sein als vielmehr einer verfügbaren Struktur der Bewerber und konkreter Gegebenheiten. Es Bedarf auch einer gewissen Zeit zum gesunden Wachstum und der Entwicklung der Ansiedlung.

 

Letztendlich können seriöse Hauptfristen ausschließlich auf Grund konkreter Bedingungen erarbeitet werden. Bevor der erste Spatenstich erfolgen kann, bedarf es mindestens 12 Monate Planungsvorlauf. Die Standortsuche geht dem vor und wird 3 Monate in Anspruch nehmen. Daraus ableitend kann man ca. 1,5 Jahre nach der Finanzierungszusage vom „erste Spatenstich“ ausgehen. Dem liegt die Annahme zu Grunde, dass Genehmigungen bedarfsgerecht und ohne Verzögerungen erteilt werden.

 

Wenn wir uns an dieser Stelle zu Fristen äußern, dann sind diese rein theoretischer Natur. Viel wichtiger erscheinen uns die Gesichtspunkte, die einer Planung vorausgehen. Die äußere und innere Erschließung als Infrastrukturmaßnahmen sind vielseitige Voraussetzungen, dass überhaupt etwas stattfinden kann. Da diese mehrheitlich unterirdischer Natur sind, sind diese schon deshalb vorzuziehen. Trotzdem wird man anfangs nicht ohne Provisorien auskommen. Auch dafür sind Zeit und Geld einzuplanen. Provisorien können in Form von mobilen Einrichtungen aber auch teilweise in Containerbauweise entstehen. Das schließt sanitäre Anlagen, Unterkunft und Büro ein.

 

Trinkwasserversorgung, Abwasserleitungen einschließlich Kläranlage, Zufahrtsstraße und Baustraßen sind als erste Maßnahmen einzuordnen. Dazu können auch Brunnenbohrungen zählen. Die Stromversorgung kann durch BHKW erfolgen. Zu diesem Zeitpunkt, so hoffen wir, wird es vielleicht bereits Interessenten für unser Dorf geben, die man entsprechend Ihrer Eignung bezüglich unseres späteren Bedarfes bevorzugt ins Bauplanungs-, Leitungs- oder produktives Personal einbauen kann.

 

Das gesamte Bauvorhaben wird von externen Architekten und Planungsbüros geplant. Tief- und Straßenbau, Hochbau samt der Ausbaugewerke werden anfangs ausschließlich durch externe Unternehmen ausgeführt. Im weiteren Bauablauf werden nach Verfügbarkeit auch eigene Kapazitäten zum Einsatz kommen. Insbesondere sind Zimmerei, Bauunternehmen, Schreiner, Installationsfirmen HLS und Elektro dafür so früh als möglich zu entwickeln.

 

Der Wohnungsbau wird so früh als möglich beginnen, damit rechtzeitig Wohnraum für Dorfbewohner zur Verfügung steht. Insbesondere wird Bedarf für Bewohner sein, die im Handwerk und Gewerbe tätig sein werden. Dem Industriebau für die EFG als Haupterwerbsquelle für unser humanitäres Dorf wird höchste Priorität zugeordnet. Die Baumaßnahmen dafür werden sofort nach der Erschließung beginnen. Besonders die Anlagenplanung für die EFG hat sofort nach der Finanzierungszusage zu beginnen.

 

Nachdem die Haupterschließung des Dorfes am Anfang erfolgt, sind die erforderlichen Gebäudeanschlüsse entsprechend des Baufortschrittes immer wieder erforderlich und so auch vorgesehen. Die gesamte Investbauleitung und Finanzkontrolle der Gemeinschaft werden in mobilen Einrichtungen untergebracht und bis zum Ende genutzt. Der Umzug ins Gemeindehaus wird vermutlich erst zum Ende möglich sein. Versorgungseinrichtungen wie Bäcker, Metzger, Markthalle und Kneipe sollten bereits für das Baupersonal aber auch für die ersten Bewohner in Betrieb gehen.

 

Näheres hierzu: https://www.yumpu.com/de/document/read/64805565/humanitares-dorfprojekt

 

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