Isabell Hörter

 

 

Namasté, am 25.02.1967 wurde ich in Bendorf am Rhein als Unternehmerstochter geboren. Meine Eltern trennten sich, als ich drei Jahre alt war. Somit erlebte ich bereits in einer Zeit, in der es eher unüblich war, was es bedeutet, in einer sogenannten „Patchworkfamilie“ aufzuwachsen.

 

Mein Lebensmittelpunkt in meiner Kindheit war die Fabrik meines Vaters. Mit dem ersten Gastarbeiter in Deutschland, kamen auch nach und nach italienische Gastarbeiter zu uns. Als Kind hatte ich ein sehr inniges Verhältnis zu den italienischen Arbeitern und ich bewunderte sie um ihre Großfamilien und deren familiärer Zusammenhalt.

Bereits als Kind fragte ich mich, ob es gerecht sei, dass ein Arbeiter wesentlich weniger verdient als der Unternehmer. Ich startete dazu in der Firma eine Umfrage und blickte durchgängig in leuchtende Augen, die absolute Ehrerbietung und Dankbarkeit gegenüber meinem Vater zum Ausdruck brachten. Somit wurde mir die Bedeutung des Ausspruchs meines Vaters erstmals klar „ich habe viele Familien zu ernähren“ und erkannte die hohe Verantwortung, die in den Händen eines Unternehmers liegt und die eben diese Familien zu schätzen und zu verteidigen wussten. 

 

Für mich stand fest, dass ich eines Tages die Firma übernehmen würde, wohlwissend, dass einige Vertreter aus der Patchworkfamilie dagegen waren. Ich setzte volles Vertrauen in Francis Bacon, der meinte „Wissen ist Macht“ und studierte Ingenieurwissenschaften, Schwerpunkt Werkstofftechnik. 

 

Während meines Studiums bekam ich über meinen Professor ein Angebot von ehemals MBB in München, Ottobrunn, dort als Werkstudentin zu arbeiten. Dazu gehörte auch die Flugerprobungsstelle in Manching. Ich war fasziniert von den Kampfjets und meldete mich sogleich an, um den Flugschein zu machen. Ich begann zunächst mit dem Motorseglerschein. 

 

Aus MBB wurde die Deutsche Aerospace heute EADS (European Aeronautic Defence and Space Company), bei der ich schließlich meine Diplomarbeit schrieb. 

 

Ich wagte vergeblich einen Vorstoß bei meinem Vater, in seine Firma einsteigen zu können, der sich jedoch nicht gegen seine neue Familie durchsetzen konnte.  Also verabschiedete ich mich endgültig und nahm einen Forschungsauftrag in Stuttgart, beim ZSW, Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoff Forschung an. Anschließend wechselte ich zur TU München, an der ich im Fachbereich für Architektur unter der Schirmherrschaft von Sir Norman Foster ein Forschungsprojekt leitete, zum Thema „Solares Bauen“. Daraufhin folgte eine Vertriebstätigkeit bei KYOCERA als Ingenieurin, im Bereich Mikroelektronik für die Luft- und Raumfahrtbranche und Automotive. Während all dieser Zeit hatte ich kontinuierlich an der Erweiterung meiner Flugscheine gearbeitet, bis hin zum ATPL (Verkehrsflugzeugführer). Meine Leidenschaft hatte ich allerdings im Kunstflug gefunden. 

 

Bereits als Jugendliche bin ich in die „Junge Union“ eingetreten. Nachdem ich heiratete und meine erste Tochter zur Welt brachte, entschied ich mich, wieder mehr Engagement in die Politik einzubringen und wurde Bundesdeligierte, bis ich schließlich vor über zehn Jahren dem Parteiensystem in Frieden abgeschworen habe und aus der CDU austrat.

 

Es folgten zwei weitere Kinder und ein Studium der Philosophie. In der Philosophie entdeckte ich neben der Fliegerei eine weitere Leidenschaft. Zum ersten Mal schien ich Antworten darauf zu erhalten, „was die Welt im Innersten zusammenhält“. Von der westlichen Philosophie führten meine Wege zur östlichen Philosophie. 

 

Mit der Hinwendung zu den hinduistischen Schriften, der Upanishaden und der Bhagavad Gita, taten sich mir ein neues Feld im Universum auf. Ich begab mich nach Indien und erhielt dort in einer Vision den Auftrag, eine Stiftung zu gründen, mit dem Ziel, Geist und Materie zu verbinden. Es dauerte eine Weile, bis ich diesen „Auftrag“ verstand und schließlich gründete ich die BLAUADLER Foundation, eine Stiftung, die die Geistes- und Naturwissenschaften vereinen will. Die Stiftung fördert einen Paradigmenwechsel in der Wissenschaft und möchte das materialistische Weltbild zugunsten einer holistischen Denkweise ablösen und die neuen Erkenntnisse aus den Quanten- und Feldtheorien mit dem alten, traditionellen, teils unerschlossenen Wissen verbinden.

 

Der Mensch, der sich als Teilhabender eines unteilbaren Kosmos begreift, ist immanent am fortlaufenden Schöpfungsprozess beteiligt. Damit ist aber auch jeder Mensch in der Verantwortung, sich den Herausforderungen unserer Zeit zu stellen und neue Wertmaßstäbe für die positive Gestaltung unserer globalen Zukunft zu entwickeln.

 

Meine persönlichen Erfahrungen, meine Liebe zu unserem Planeten und die Ehrfurcht

vor der Schöpfung möchte ich gerne in dieses wunderbare Projekt einbringen.

 

 

Isabell´s Foundation findet ihr hier:

blauadler.org

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